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Konstituierende Gemeinderatssitzung in Kettig - Zusammenarbeit ist gefragt

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Bürgermeister Norbert Hansen (links) ernannte Ursula Jungblut zur ersten und Raimund Israel zum zweiten Beigeordneten der Gemeinde Kettig. Foto: jüg

Nach seiner, von der geschäftsführenden 1. Beigeordneten Ursula Jungblut vorgenommenen Ernennung zum Bürgermeister der Gemeinde Kettig, machte der im ersten Wahlgang wiedergewählte Norbert Hansen einige Ausführungen zur künftigen kommunalen Politik. "Das Vertrauen der Wähler bedeutet für mich Bestätigung und Auftrag zugleich. Deshalb will ich weiterhin alles daran setzen, so weit wie möglich, den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden. Die Zusammensetzung des Gemeinderates (7 SPD, 7 CDU 4 FWG, 2 FDP) fordert zu einer parteiübergreifenden Zusammenarbeit geradezu auf. In den vor uns liegenden fünf Jahren ist Kompromiss-Bereitschaft mehr denn je gefordert. Nur in der Zusammenarbeit werden wir für Kettig wichtige Ziele erreichen können", betonte Norbert Hansen.

Im Anschluss an seine eigene Ernennung, die von der zu diesem Zeitpunkt als geschäftsführende 1. Beigeordnete fungierenden Ursula Jungblut vorgenommen wurde, übernahm Norbert Hansen den weiteren Vorgang zur Wahl der beiden Beigeordneten. Die durch den CDU-Fraktionssprecher Peter Moskopp vorgeschlagene bisherige 1. Beigeordnete erhielt sodann die erforderliche Mehrheit und wurde vom Bürgermeister wiederum in dieses Amt eingeführt. Für die Wahl zum 2. Beigeordneten schlug SPD-Fraktionssprecherin Ingrid Linden Helmut Manns vor. FWG-Fraktionssprecher Wolfgang Höfer unterbreitete den Vorschlag, Raimund Israel in diese Funktion zu wählen. Mit 11:9-Stimmen erhielt Raimund Israel das mehrheitliche Votum der Ratsmitglieder, der anschließend vom Bürgermeister vereidigt wurde. - JÜG -