Neubürgerempfang der Gemeinde Kettig

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Gespräche zwischen Neubürgern und dem Bürgermeister sowie zahlreichen Repräsentanten der örtlichen Vereine förderten die Kommunikation. Foto: jüg

 

Der Einladung von Bürgermeister Norbert Hansen zu einem Neubürgerempfang waren nicht nur zahlreiche "neue" Einwohner gefolgt sondern vor allem auch die Repräsentanten der vielen Kettiger Vereine und Gruppierungen, die für ein ausgesprochen reges und abwechslungsreiches soziales, sportliches, geselliges und kulturelles Leben innerhalb der Gemeinde sorgen.

"Seit unserem ersten Empfang vor rund 16 Monaten sind wiederum zahlreiche neue Bürgerinnen und Bürger in unsere Gemeinde gezogen.

Bei unserem damaligen Empfang habe ich hervorgehoben, das wir eine Gemeinde sind, die den Anspruch erhebt, mehr zu sein als nur eine Ansammlung von Häusern", erklärte Norbert Hansen, der betonte, dass die Gemeinde Menschen braucht, die sich mit ihr verbunden fühlen. Der Bürgermeister betonte die Wichtigkeit des engen Kontaktes zwischen den kommunalen Gremien, den Einrichtungen im Ort, den Vereinen und den Bürgerinnen und Bürger. Der Bürgermeister informierte die Neuankömmlinge über die soziale und wirtschaftliche, kulturelle und politische Situation der Gemeinde, wobei Norbert Hansen darlegte, dass die Hoffnung auf Schaffung weiterer Arbeitsplätze und die Stärkung der Wirtschaftskraft durchaus realistisch ist, damit die Gemeinde seinen Bürgerinnen und Bürgern noch den einen oder anderen Wunsch erfüllen kann.

Neben dem Bürgermeister waren auch die Beigeordnete Ursula Jungbluth, ihr Kollege Wolfgang Höfer sowie Vertreter der SPD (Ingrid Linden) der CDU (Peter Moskopp ) sowie der FWG (Ottwin Windheuser) und der FDP (Bernd Kohl) im Mehrzweckraum der Grundschule anwesend. Selbstverständlich hatte es sich Rektor Ewald Löcherbach nicht nehmen lassen, ebenfalls zu diesem Treffen zu kommen.

"Sie sind uns alle herzlich willkommen. Ich hoffe, Sie werden sich in unserer Gemeinde wohlfühlen", erläuterte Bürgermeister Norbert Hansen, der zur Unterhaltung der Gäste den heimischen Musiker Jörg Israel eingeladen hatte. Der Saxophonist erhielt viel Beifall für seine exzellenten musikalischen Darbietungen.

Der Einladung gefolgt waren auch Helga und Günter Schurmann, die erst seit wenigen Wochen hier wohnen. "Es waren arbeitsmäßige Gründe, die uns nach Kettig führten. Von hier aus sind alle wichtigen Orte schnell zu erreichen", betonte Günter Schurmann, der mit seiner Frau jetzt im Schmalacker wohnt. Waltraud und Lothar Ritthaft haben sich in der Rosenstraße eine Eigentumswohnung gekauft und wohnen nun bereits seit Oktober des vergangenen Jahres in Kettig, wo sie sich laut eigenen Angaben ausgesprochen wohl fühlen.

Henry Schaefer arbeitet in Neuwied bei der Arbeiterwohlfahrt und hat von seiner Wohnung nur knapp zehn Minuten bis zu seiner Arbeitsstelle zurück zu legen. Er wohnt seit dem 1. März mit Ehefrau Heike und Tochter Tatjana in der Gemeinde und freut sich über weitere Kontakte. "Durch unsere neunjährige Tochter, die die Grundschule besucht, haben wir bereits einige Bekanntschaften gemacht. Ich denke, wir werden uns schnell hier einleben", meinte Henry Schaefer.

Viele interessante Gespräche wurden an diesem Abend geführt. Dabei bietet ein solcher Empfang immer auch die Möglichkeit von Gesprächen zwischen den Vertretern der örtlichen Vereine, die diese Art der Kommunikation durchaus zu schätzen wissen.

- JÜG -