Katholische Frauengemeinschaft Kettig war fleißig

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Viel Betrieb herrschte beim Herbst- und Handwerkermarkt Fotos: privat


Am Herbst- und Handwerkermarkt der Förder- und Wohnstätte in Kettig hatte die Katholische Frauengemeinschaft mit Unterstützung der Kettiger Möhnen die Kaffee- und Kuchentafel organisiert. Es war ein riesiger Andrang zu bewältigen. Die viele Arbeit lohnte sich allerdings, denn am Ende stimmte die Kasse, weil der allermeiste Kuchen von den mitwirkenden Damen selbst, Verwandten oder aus dem Kreise der Eltern und Freunde der Förder- und Wohnstätte gespendet wurde.

Den Erlös haben die fleißigen Frauen nun für verschiedene soziale Zwecke aufgeteilt. Jutta Weber und Marie-Luise Goldberg überbrachten der Förder- und Wohnstätte den stolzen Betrag von 523 Euro Euro. Geschäftsführer Dr. Alfred Marmann zeigte ich hocherfreut über diesen schönen Nachklang zum Herbst- und Handwerkermarkt. Es wurde eine konkrete Verwendung der Spende abgesprochen. Sie soll in die Ausstattung des neuen Snoezelraumes fließen, der zur Zeit als besonderes therapeutisches Angebot für die Bewohner und Bewohnerinnen des Hauses eingerichtet wird. Da der Raum einiges an finanziellen Mitteln benötigt, komme die Spende gerade richtig, betonte Marmann. Der laufende Betrieb das Hauses werde wohl kostendeckend aus den Vergütungssätzen refinanziert, womit die Pflicht erfüllt werde. Für die Kür gebe es aber in der Sozialhilfe keinen Gestaltungsraum, weil aus verständlichen Gründen stets nur das Notwendige und nicht das Gewünschte zu finanzieren sei. Besondere Maßnahmen, die aber bedeutungsvoll für die Lebensqualität der Bewohner und Bewohnerinnen sind, müssen zwangsläufig aus Drittmitteln bestritten werden. Wenn der neue Therapieraum fertig ist, wird es seitens der Förder- und Wohnstätte eine Einladung an alle Spender geben, damit diese sich vom guten Zweck ihrer Spende überzeugen können.