Martinszug in Kettig - "Ich geh mit meiner Laterne..."

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Fröhliche Kinder mit ihren selbstgebastelten oder gekauften bunten Laternen beherrschten das Geschehen.

Ein stolzer St. Martin auf seinem Pferd, ein hell scheinender Mond, die Rheinischen Musikfreunde und viele hundert Kinder mit ihren Eltern prägten am vergangenen Freitag das abendliche Geschehen in Kettig. Die örtliche Kirmesgesellschaft hatte bereits alles bestens gerichtet, damit die Eltern Glühwein und Döppekoche und die Kinder ihren Weck erhalten konnten. Doch zuvor nahm der heilige Martin die Menschen (darunter auch einige Bewohner der Wohn- und Förderstätte und der Bürgermeister) mit auf den Weg zum Feuer, hinauf auf die Felder jenseits der Andernacher Straße. Die Feuerwehrleute, einschließlich einiger Mitglieder der Jugendfeuerwehr, hatten die Sicherung während des Martinszuges sowie beim riesigen Feuer übernommen, das doch eine enorme Hitze ausstrahlte.

Am Wegesrand stand auch Hermann Syri vom Weißenthurmer DRK, der mit Lena Zimmermann und René Doll zwei junge Leute des Jugendrotkreuzes aus Kettig mit in seinem Bereitschaftswagen hatte, für den Notfall bereit. Doch es gab nichts zu tun für die fleißigen Helfer und so konnten Kinder, Eltern und Großeltern in Ruhe mit ihren Laternen zum "Saal Rünz" gehen, wo die beliebten Wecken begeisterte Abnehmer fanden.

- JÜG -