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Kirmes in Kettig war wieder ein voller Erfolg - Preise runter, Stimmung rauf

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Im Gegensatz zu vielen anderen Kirchweihfesten wird in Kettig die Kirmes bereits am Freitag eröffnet - und das aus gutem Grund: Das Programm ist so mit Höhepunkten und Attraktionen gefüllt, dass vier Tage hierfür nicht ausreichen würden.

Traditionell wurde das Fest mit dem ersten Fassanstich eröffnet. Hermann-Josef Kornwolf (Vorsitzender der Kirmesgesellschaft) konnte hierzu neben dem Ortsbürgermeister Norbert Hansen auch Hans Kalter (Prokurist der Nette-Brauerei) und Manfred Schuth (Geschäftsführer der Nette-Brauerei) begrüßen. Auch die Ortsbeigeordneten Ulla Jungblut und Wolfgang Höfer verfolgten den symbolischen Akt. Beide hatten in diesem Jahr erstmals gemeinsam neben dem Ortsbürgermeister in der Presse für die Kettiger Kirmes geworben. Die anwesenden Ehrengäste hatten allen Grund frohgelaunt das erste "kühle Blonde" zu genießen, denn bereits zu früher Stunde füllte sich der Kirmesplatz mit Menschen aus Nah und Fern. Ein echtes Highlight war die Gruppe "Sidewalk", die am Abend im Festzelt auftrat. Die Zuhörer konnten die Band erstmals in diesem Jahr bei freiem Eintritt erleben. Wahrlich eine Besonderheit, denn "Sidewalk" gehört zweifelsfrei zu den bekanntesten Bands in der Region.

Ein Grund für den Erfolg der Kettiger Kirmes wurde am Samstag beim Blick auf den Festumzug deutlich: Fast alle örtlichen Vereine waren mit ihren Delegationen hieran beteiligt. Zu den zünftigen Klängen der Rheinischen Musikfreunde marschierte der Zug durch das Dorf, um schließlich am Festplatz die Baumaufstellung zu verfolgen. Voll bei der Sache war die Kirmesjugend, die zusammen mit den starken Männern der Kirmesgesellschaft und der Feuerwehr den Baum schnell aufgerichtet hatten. Dass man sich in Kettig um den Nachwuchs keine Sorgen zu machen braucht, zeigte auch der Sonntag: Nach dem Swing-Time-Frühstück stand der Nachmittag ganz im Zeichen der "Kirmeskids". Für die älteren Gäste gab es am Abend Musik vom Feinsten: Die Gruppe "Still Collins" spielte mit einer schier unglaublichen Perfektion die großen Hits von Phill Collins und Genesis.

Erstmals spielte in diesem Jahr auch die Gruppe "Enjoy" mit ihrer aus Kettig stammenden Sängerin Franka Stern (Andrea Kronewald). Sie begrüßte die Kirmesbesucher auf Höhe des Kölschbrunnens mit fetziger Live-Musik. Bei den Getränkepreisen bewies die Kirmesgesellschaft, dass bei ihr der Euro kein Teuro ist. Im Gegenteil: Trotz des hochkarätigen Festprogramms sanken die Preise. Diejenigen, die im letzten Jahr gefälschte Getränkebons in Umlauf brachten, hatten in diesem Jahr dank der neuen Bons keine Chance. Gut so, denn mit solchen kriminellen Machenschaften schadeten sie nicht nur dem Ausrichter der Kirmes, sondern allen Gästen: Wo bekommt man bei freiem Eintritt so viele Attraktionen und so tolle Live-Musik präsentiert?

Die beliebte Moden- und Frisurenschau am Montag, das Kinderfest am Dienstag sowie der gesellige Dorfabend mit dem traditionellen Eieressen und dem "Kettiger Alpensound" sowie den Rheinischen Musikfreunden bildeten den Abschluss des fünftägigen, tollen Spektakels. Eines steht fest: Wer in diesem Jahr dort war, wird mit Sicherheit auch im Jahr 2003 wiederkommen. - GH -