Rheinische Musikfreunde feierten ihr Sommerfest

Lob und Anerkennung für vorzügliches Können

Das alljährliche Sommerfest auf dem Hof des Vereinshauses ist seit sechs Jahren zu einem beliebten Treffpunkt der Kettiger Bürgerinnen und Bürger geworden, wobei sich immer auch Gäste aus Weißenthurm und Kärlich einfinden. Grund des Beisammenseins ist das Musizieren der Rheinischen Musikfreunde, die auf diese Weise ihren "Fans", den Bekannten und den vielen Helferinnen und Helfern und natürlich auch den Ehepartnern sowie den den Freunden und Freundinnen für ihr Verständnis und ihre Mühen Dank sagen möchten. "Mit unserem Sommerfest verabschieden wir uns in die großen Ferien und so legen wir uns noch einmal mächtig ins Zeug, um den Zuhörern unterhaltsame Melodien zu bieten", betonte Dietmar Zimmermann, der das Flügelhorn spielt. Zimmermann, der acht Jahre lang Vorsitzender der Rheinischen Musikfreunde war, hat sein Amt zu Beginn dieses Jahres an Dirk Geisen abgegeben, der die Tuba spielt. "Alte Bekannte" spielten diesmal mit und sie taten dies ausgesprochen gern. Das waren die Ehrenmitglieder Hermann Görges, der als einziger der Gründerväter von vor 44 Jahren noch dabei ist und das Flügelhorn spielt. Tuba spielte beim Sommerfest auch Hermann Moskopp und sein Namensvetter Lothar Moskopp, der ebenfalls Ehrenmitglied und jahrelang als Vorsitzender agierte, spielte das Flügelhorn, Lothar Moskopp muss inzwischen wieder häufiger ran, da die eigentliche Hornistin Julia Widdel sich derzeit in Italien befindet, wo sie eine Ausbildung absolviert. Der letzte im Bunde der mitspielenden Ehrenmitglieder war Rudolf Hermes, der die Pauke bediente. Es war eine fröhliche Runde an diesem etwas kühlen, aber trockenem Freitagabend, die zur Freude des Publikums traditionelle Blasmusik Volksmusik, Schlager oder auch moderne Pop-Melodien darboten. Die Musiker und Musikerinnen waren in Räuberzivil, ließen hin und wieder auch einmal eine Runde aus, was Dirigent Marc Adams noch nicht einmal rügte, sie unterhielten sich locker zwischen den einzelnen Darbietungen und waren doch immer konzentriert bei der Sache, als der musikalische Leiter zu neuen Taten aufforderte. "Wir haben derzeit 30 aktive Mitspieler und Mitspielerinnen im Alter von 10 - 65 Jahren und versuchen immer wieder, auch junge Menschen durch eine gute Instrumenten-Ausbildung zu gewinnen, was allerdings nicht immer einfach ist", erläuterte Dietmar Zimmermann, der sein musikalisches Engagement in jedem Fall weiterführen möchte. Ein besonderes Bonbon lieferten im Verlauf des Abends Hermann Schulz und Thorsten Moskopp, die neben ihren Instrumenten auch den Gesang absolut beherrschen, was ihnen immer wieder viel Beifall einbrachte. Die Rheinischen Musikfreunde sind in der Region bei vielerlei Veranstaltungen ein gern gehörtes Musikensemble. Auch die feiernden Menschen auf dem Hof des Vereinshauses zollten "ihren" Musikern Lob und Anerkennung für deren vorzügliches Können, dass sie garantiert auch im Herbst wieder bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen demonstrieren werden.