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Firmgruppe zu Besuch bei der Förder- und Wohnstätte für Schwerstbehinderte

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Die beiden Firmgruppen kauften kurz entschlossen drei Quadratmeter mit einer Spende und trugen stolz die Spendertafel zum Fototermin vors Haus Foto: privat

Drei Quadratmeter der neuen Förder- und Wohnstätte für Schwerstbehinderte in Kettig gehören seit kurzem symbolisch den Firmgruppen von Ulrike Müller und Beate Berend aus Kettig.

Die beiden Gruppen erkundeten im Rahmen ihrer Firmvorbereitung, welche Möglichkeiten diese Kombinationseinrichtung in Kettig für Schwerstbehinderte eingerichtet hat. Mit großem Interesse wurden das behindertengerechte Außengelände, die Spezialwerkstatt und die Wohneinrichtungen besichtigt. Der Geschäftsführer Alfred Marmann beantwortete alle Fragen und stellte zum Themenkreis "Finanzierung" eine besondere Aktion vor. Dabei können alle Interessenten, die den Bau und die Ausstattung der Förder- und Wohnstätte finanziell unterstützen wollen, einen oder mehrere Quadratmeter Euro erwerben. Auf einer maßstabsgerechten Schautafel werden alle Spender namentlich erwähnt. Kurz entschlossen kauften die beiden Firmgruppen mit einer Spende drei Quadratmeter.

Stolz trugen die Jugendlichen die Spendertafel zum Fototermin vors Haus. Dass die Förder- und Wohnstätte in vielerlei Hinsicht interessant sein kann, zeigt der Umstand, dass sich gleich eine der Jugendlichen für ein Sozialpraktikum anmeldete, denn ein weiteres Thema der Führung war die Frage, welche Berufe in der neuen Sozialeinrichtung eine Anstellung finden. Der Schwerpunkt, so führte Marmann aus, liegt in den Berufen, die eine pädagogische oder pflegerische Grundausbildung haben, wie zum Beispiel Erzieher, Heilerziehungspfleger oder Krankenpfleger. Neben Ausbildungsmöglichkeiten können auch Zivildienstleistende, Freiwillige im Sozialen Jahr und Praktikanten eingesetzt werden.

Zum Schluss der Besichtigung war etlichen klar, dass man sich wiedersehen würde, da viele Jugendliche in den Kettiger Vereinen engagiert sind, die die Förder- und Wohnstätte seit Jahren unterstützen und sich unter anderem für den Tag der Offenen Tür im November angekündigt haben.

Alfred Marmann

Geschäftsführer

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