Kreativspielplatz rückt näher

Im Rahmen einer umfangreichen Tagesordnung hatte der Kettiger Gemeinderat unter anderem die Änderung des Bebauungsplanes "Niederflur I" zu beraten. Bei dieser Änderung ging es darum, die festgesetzten Ausgleichsflächen einer Mehrfachnutzung zuzuführen. Die Ausgleichsflächen für dieses Gebiet wurden bei der Bebauungsplanaufstellung im Gebiet in der Pfütze festgesetzt und als Streuobstwiesen ausgewiesen. Auf eben dieser Fläche in einer Größenordnung von etwa 2.500 Quadratmeter soll auf Antrag der SPD-Fraktion ein naturnaher Kreativspielplatz entstehen. Die Änderung des Bebauungsplanes war erforderlich geworden, um Rechtssicherheit für den Bau des Kreativspielplatzes herzustellen und die Mehrfachnutzung in den Bebauungsplan und damit in die Ausgleichsflächen zu integrieren.

"Auf der zur Verfügung stehenden Fläche soll ein naturnahes Spielangebot für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren entstehen, das ortsnah ist und für die Kinder attraktiv und vielseitig ist", so Ortsbürgermeister Norbert Hansen. Das Spielgelände soll den Bedürfnissen der Kinder angepasst sein. Kinder zwischen 6 und 12 Jahren haben einen hohen Bewegungsdrang und wollen Erfahrungen sammeln mit Materialien, Bauten, Personen, Tieren, Gemeinschaften und der Wohnumwelt. Daraus resultierende Betätigungsarbeiten wie Klettern, Raufen, betrachten, Bauen, Zusammensetzen und vieles mehr sollen auf dem naturnahen Spielgelände ausgeübt werden, wie es von den Kindern, die in die Gestaltungsplanung eingebunden waren, gewünscht wurde. Bürgermeister Norbert Hansen konnte dem Gemeinderat dieses Ergebnis aus der Beteiligung der Kinder an der Planung berichten. "Meine bisher interessanteste und lebhafteste Bürgerbeteiligung", so Hansen. Der Bürgermeister informierte den Rat auch über die Gespräche, die er gemeinsam mit der Planerin Dr. Kübler, Rengsdorf mit Mitarbeitern des Umweltministerium geführt hat. Er konnte dem Rat berichten, dass der naturnahe Kreativspielplatz aufgrund der hervorragenden Konzeption in die Förderung des Ministeriums aufgenommen wird. Mit einer Umsetzung der Planung rechnet Hansen im Jahr 2003. Von Beginn an will er dabei wieder Eltern und Kinder beteiligen. Damit soll eine Identifikation mit dem Spielgelände erreicht werden. Bürgermeister Norbert Hansen begrüßte ausdrücklich die Zustimmung aller Fraktionen zur
erforderlichen Änderung des Bebauungsplanes. Insbesondere begrüßte er die Zustimmung der CDU-Fraktion die damit offensichtlich ihre bisher ablehnende Haltung zum Kreativspielplatz aufgegeben hat.

Ortsgemeinde Kettig
Pressemitteilung