Ja zur Halle, wenn sie finanzierbar ist

Hansen begrüßt Ratsbeschluss - Grunderwerb bald abgeschlossen - Bebauungsplan rechtskräftig

Bürgermeister Norbert Hansen begrüßt den einstimmigen Beschluss des Gemeinderates, ein Konzept für eine Mehrzweckhalle auszuarbeiten. "Mit dieser Entscheidung ist in Kettig der Startschuss für den Bau einer Halle gegeben worden." Der Ortschef macht aber auch klar, dass der Hallenbau die Finanzen der Gemeinde nicht überstrapazieren darf.

Wie Hansen weiter ausführt, kann der Grunderwerb für die Halle in Kürze abgeschlossen werden. "Dann ist die Gemeinde im Eigentum der Flächen, die erforderlich sind, um eine Halle bauen zu können." Im Rahmen der Dorferneuerung wurde der Standort für eine neue Halle im Karree der Straßen Weißenthurmer Straße/Wiesenweg/Brücken- und Breitestraße festgelegt.

Am 16. Mai 1990 hat der Gemeinderat die Aufstellung eines Bebauungsplanes für dieses Gebiet beschlossen. Dieser Bebauungsplan wurde 1994 rechtskräftig. Im Anschluss daran wurde die Baulandumlegung eingeleitet, die erhebliche Schwierigkeiten mit sich brachte. Dass diese in Kürze abgeschlossen werden können, führt Hansen auf seine gemeinsamen Bemühungen mit H. Lappe vom Katasteramt Mayen zurück. Der Ortschef: "Zielstrebigkeit und geduldige Verhandlungen mit den beteiligten Grundstückseigentümern haben letztendlich zum Erfolg geführt."

Der rechtskräftige Bebauungsplan und der Abschluss des Grunderwerbs seien zwei wichtige Voraussetzungen für den Bau der Halle.

Besonders wichtig ist Hansen die Frage der Finanzierbarkeit. Wenn das Hallenkonzept steht, kann im Rahmen einer Kostenschätzung ein Finanzierungskonzept ausgearbeitet und die eventuelle Förderung durch Mittel des Landes Rheinland-Pfalz geprüft werden. "Wenn diese Schritte abgeschlossen sind, muss der Gemeinderat entscheiden, ob das Projekt konkret in Angriff genommen werden kann", erläutert Hansen die weiteren Schritte.

Der Bürgermeister legt nach wie vor Wert darauf, dass mit ihm keine finanziellen Abenteuer machbar sind.