Volkstrauertag in Kettig - Mahnen und gedenken

Kettig. Vor dem Volkstrauertag am 19. November informiert Ortsbürgermeister Norbert Hansen darüber, dass die Arbeiten zur Umgestaltung der Kriegsopfergräber auf dem Kettiger Friedhof abgeschlossen sind. Friedhofsausschuss und Gemeinderat hatten dieses Vorhaben auf Vorschlag des Bürgermeisters beschlossen.

Der Auftrag in Höhe von ca. 30.000 Mark ging an ein Mayener Tiefbauunternehmen. Die anstehenden Arbeiten wurden zügig durchgeführt. Außerdem wurde die Renovierung der Gerätehalle auf dem Friedhof an ein Malergeschäft in Kettig in Auftrag gegeben. Ortsbürgermeister Hansen zieht Bilanz: "Die Bürgerinnen und Bürger nehmen dieses Projekt gut an". Immer wieder sprechen ihn die Friedhofsbesucher an, die von der Neugestaltung begeistert sind.

Vor allem die Öffnung der Kriegsgräberanlage mit einem jetzt weithin sichtbaren Basaltkreuz gibt einen neuen Blick frei. Großen Anklang findet die neu angelegte Eiben- und Blütenhecke, sowie die Anpflanzung von Säuleneichen und Ahornbäumen. Ihnen mussten die Scheinzypressen weichen. Jetzt sind die bis dahin versteckt liegenden Kriegsopfergräber in der neu gestalteten Umgebung wieder für alle Friedhofsbesucher sichtbar und zugänglich gemacht. "Es ist mir ein Anliegen, diese Ruhestätte als Mahnung und Erinnerung an die Bombenopfer des 2. Weltkrieges in der Gemeinde Kettig zu erhalten", so Ortsbürgermeister Norbert Hansen.

Ganz besonders aber geht es dem Bürgermeister darum, deutlich zu machen, wohin Rechtsextremismus führen kann. Angesichts des bevorstehenden Volkstrauertages ruft er die Kettiger Bürgerinnen und Bürger zum Bündnis des Anstandes gegen rechte Gewalt auf. Gleichzeitig lädt Hansen die Bevölkerung zur Teilnahme an der Gedenkfeier am 19. November um 10 Uhr ein.

Pressemitteilung
Ortsgemeinde Kettig