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Spatenstich zum neuen Rasensportplatz mit einer Leichtathletikanlage in Kettig

Einer der schlechtesten Tennenplätze wird Geschichte

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Kettig. Die Attraktivität einer Kommune hängt auch wesentlich davon ab, dass man ein vernünftiges Freizeit- und Sportangebot hat, so Georg Hollmann, Bürgermeister der VG Weißenthurm. Und die Umsetzung dazu freute ihn beim symbolischen Spatenstich auf dem alten Tennenplatz. Ortsbürgermeister Peter Moskopp konnte einige Interessierte, Beigeordnete, Mitglieder der Gemeinderates und des Sport- und Kulturausschusses auf dem Platz begrüßen.

Werdegang bis heute

Dabei zählte er noch einmal die Fakten auf und erläuterte den Werdegang bis heute. Der Sportplatz wird von sieben Mannschaften, 170 Spielern und der Freizeitmannschaft der Förder- und Wohnstätte genutzt. Auf einem 7.400 Quadratmeter großen Grundstück wird die Gemeinde Kettig und der TuS Kettig mit Unterstützung des Sportbundes und des Landes Rheinland-Pfalz die Sportfläche in einen Rasensportplatz mit einer Leichtathletikanlage umbauen. 1984 wurde der Sportplatz als Tennenplatz gebaut. Er wurde intensiv genutzt, aber eine Sanierung oder notwendige Aufarbeitung wurde nicht durchgeführt. Bereits 2009/2010 wurde die Bespielbarkeit des Platzes infrage gestellt, da an vielen Stellen die Steinschicht offenbar sichtbar wurde und sich Unfälle ereigneten. „Mit dem heutigen Spatenstich können wir uns endlich von einem Sportplatz verabschieden, der von unsern Spielern, wie auch von den Gastmannschaften oft genug als Acker bezeichnet wurde“, so Monika Wildner, erste Vorsitzende des TuS Kettig in ihrer Rede beim Spatenstich. Die Ortsgemeinde hat sich in den kommunalen Gremien mit der Situation auseinander gesetzt. Zahlreiche Besichtigungen folgten, doch eine Förderung wurde bis 2011 noch immer nicht ausgesprochen, da Kettig auf der Prioritätenliste des Kreises an dritter oder vierter Stelle landete. Viele Gespräche folgten und im August 2013 beschließt der Ortsgemeinderat den Umbau zu einem Naturrasenplatz. Da keine zeitnahe Förderung besteht, wird die Maßnahme zwischen dem TuS Kettig aufgeteilt. Der Anteil der Ortsgemeinde ist der Umbau des Spielfeldes inkl. Bewässerungsanlage. Der Anteil der TuS ist der Bau der Laufbahn aus Kunststoff mit Weitsprunggrube. Die Ortsgemeinde beteiligt sich dabei mit einem Zuschuss von 30.000 Euro. Im August 2014 werden dann die Arbeiten zu einem Angebotspreis von 114.008,19 Euro an die Firma Eurogreen vergeben. Diese wird in einer Bauzeit von 20 Werktagen den Platz vorbereiten und einsäen. Im Anschluss wird sie auch den Bau der vier Laufbahnen vornehmen.

Fertigstellung im Juni 2015

Bespielbar wird der neue Platz dann im Juni 2015 sein. Bis dahin gibt es aber Ausweichmöglichkeiten für die sportlichen Aktivitäten während der Zeit. Die Ortsgemeinde Kettig ist froh, dass sie mit dem symbolischen Spatenstich dieses Gelände neu entwickelt und den Familien, Kindern, Sportbegeisterten, sowie dem TuS einen neuen Sportplatz anbieten kann. Monika Wildner freut sich nun auf einen Rasenplatz, der in der Zukunft mehr Möglichkeiten bietet, diese Anlage ausgewogen zu nutzen und auf Zuwachs in Jugend- und Seniorenbereich hoffen lässt.

US: Einer der schlechtesten Tennenplätze wird Geschichte. In: Blick Aktuell VG Weißenthurm, Nr. 36/2014, vom 02 September 2014, S. 17