Eine Vielzahl von ehrenamtlich tätigen Mitbürger

Kettig (cab). „Advent und Weihnachten ist eine Zeit der Besinnung, in der wir Freunde treffen und die Abende gern mit der Familie verbringen. Man kommt zur Ruhe, die Hektik unseres Alltags weicht der angenehmen Ruhe dieser weihnachtlichen Tage. Wir haben Zeit, uns an die zurückliegenden Monate zu erinnern und Kraft zu schöpfen für das neue Jahr“. In diesem Sinne begrüßte Bürgermeister Peter Moskopp die vielen Senioren und Seniorinnen der weihnachtlichen Feier im Bürgerhaus der Gemeinde. Neben den annähernd 200 Einwohnern der älteren Generation begrüßte Moskopp unter anderem die Rektorin der Grundschule, Gisela Möhlig-Hillesheim, den 1. Beigeordneten der VG, Thomas Przybylla, den ehrenamtlichen Beigeordneten Raimund Israel, der im weiteren Verlauf der unterhaltsamen Veranstaltung eine feine Vorstellung als Nikolaus abgab; die beiden örtlichen Beigeordneten Wolfgang Höfer und Dominik Moskopp sowie die Kinder der Grundschule und eine Kleingruppe von Blockflötenspielern und einer Klavierspielerin, die mit schönen Darbietungen aufwarten konnten. Soraya Görges bewies am Klavier ihre besonderen musikalischen Fähigkeiten und auch die Blockflöten-Gruppe von Frau Chludzinski mit Elisas Höfer, Julian Ring, Tim Kleemann und Luis Cannaro durfte sich über die Anerkennung der Gäste freuen.Alle Jahre wieder beteiligt sich die Grundschule, sehr zur Freude der Senioren, mit einem Beitrag am Programm der Seniorenadventsfeier. Auch dieses Jahr waren die Anwesenden sichtlich davon beeindruckt, was Erstklässler, die gerade mal seit 11 Wochen die Schule besuchen, nach nur 3-wöchiger Probe darbieten können.Der Beitrag der Grundschule Kettig fand so ziemlich am Ende der Veranstaltung statt, und darf doch sicher als einer der Höhepunkte bei der Adventsfeier für die Senioren angesehen werden. „ Wir haben mit den Kindern des 1. Schuljahres das Minimusical „Konzert am Himmelszelt“ von Reinhard Horn und Hans-Jürgen Netz (Kontakte Musikverlag) aufgeführt und haben uns natürlich über den großen Erfolg unserer Aufführung sehr gefreut“, berichtete Rektorin Gisela Möhlig-Hillesheim. Sie erzählte auch von einigen Inhalten dieses Mini-Musicals:„Die Sterne haben die Weihnachtsvorbereitungen auf der Erde beobachtet und wollen in der Weihnachtsnacht den Himmel und die Erde mit einem Lied überraschen. Der Mond ist so begeistert von den dargebotenen Melodien, dass er immer wieder „Bravo, bravo“ ruft. „Wir sollten uns bei „Der Himmel sucht den Superstar“ bewerben. Wir würden glatt gewinnen“, ruft er begeistert aus. Stern Konrad ist ebenfalls begeistert und dankt allen Beteiligten. Daraufhin beschließen sie: „Das machen wir jetzt alle Jahre wieder!“Zuvor hatten der Kirchenchor sowie der Männergesangverein die Besucher (beide unter der Leitung von Tristan Kusber) mit zahlreichen Advents- und Weihnachtsliedern erfreut, die eine schöne Atmosphäre im Saal schufen und den Zuhörern viele Freude brachten. Zwischendurch spielte Hans-'Werner Höfer auf seiner elektronischen Orgel und vermittelte den Besuchern im Saal mit seinen weihnachtlichen Melodien schon an diesem Adventsnachmittag den Zauber der bevorstehenden Festtage.Hierzu trugen auch die wunderschönen Bilder bei, die Peter Müller zusammen gestellt und auf der Leinwand präsentiert hat und auch die Präsention mit Bildern aus dem Ort stammt von Müller, der sich zudem um die Technik (mit Hilfe seiner Tochter Marina) im Saal kümmerte. Es waren schließlich wie in all den Jahren zuvor die Rheinischen Musikfreunde, die den musikalischen Abschluss bildeten, wobei das eigentliche Ende erst durch die Präsentation des neuen Fotokalenders durch Bürgermeister Peter Moskopp vollzogen wurde.Eine Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen hatte dafür gesorgt, dass diese traditionelle Senioren-Weihnachtsfeier wieder auf harmonische Weise ihren Ablauf genommen hat. Neben Birgit und Lisanne Kurdek, Diana Lang, Petra Kaufmann, Inge und Andrea Rünz, Gudrun Kretschmann, Colett Westfeld-Schneider, Jenny Reski und Bärbel Nickenich waren auch Friedhelm Schmorleiz und Michael Sorger beim Service tätig und gaben alles, um die Gäste zufrieden zu stellen. Selbstverständlich bedankte sich der Bürgermeister bei ihnen alle besonders herzlich!„Weihnachten erinnert uns daran, dass wir uns umeinander kümmern sollen, nicht nur in der Familie oder im Freundes- und Bekanntenkreis. Es gibt zweifellos viele Möglichkeiten, für einen anderen da zu sein. Das kann damit beginnen, dass wir einfach mal zuhören und einem Fremden ein Lächeln schenken. Mitmenschlichkeit fängt im Kleinen an“, hatte Peter Moskopp bei seiner Begrüßungsansprache verlauten lassen. „Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, wie auch immer Sie Weihnachten feiern, ich wünsche Ihnen frohe Festtage und alles Gute und Gottes Segen für das kommende Jahre“, gab er den älteren Menschen aus der Gemeinde zum guten Schluss mit auf den Heimweg.