Anschaffung eines Defibrillators


Symbolbild: Tim Reckmann  / pixelio.de


Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 200.000 Menschen am plötzlichen Herztod.

Durch ein Kammerflimmern, eine viel zu schnelle Erregung der Herzkammern, kann das Herz kein Blut mehr in den Körper pumpen, verbraucht aber in diesem Flimmerzustand immens viel Sauerstoff. Dieses Kammerflimmern kann nur mit Hilfe eines Defibrillators durchbrochen werden. Dabei wird ein Stromstoß über Elektroden zum Herzen gesendet, der alle Herzmuskelzellen zum Stillstand bringt und somit dem natürlichen Taktgeber des Herzens die Chance gibt, seine Arbeit wieder aufzunehmen.

Rettungsdienst und Notarzt, die einen solchen Defi mitbringen, benötigen im Durchschnitt etwa acht Minuten, um zu einer Einsatzstelle zu kommen.

Mit jeder Minute, wo ein solcher Patient unversorgt liegt, sinkt seine Überlebenschance jedoch um etwa 10%. Daher hat sich die Ortsgemeinde Kettig entschlossen, einen  Defibrillator für das Bürgerhaus anzuschaffen. Dieser Lebensretter  wurde im Erdgeschoss neben der Behindertentoilette installiert.

Eine entsprechende Schulung  des Lehrpersonals, der Übungsleiter und anderer  Personen, die das Bürgerhaus nutzen, soll schnellstmöglich angeboten werden. Dabei geht es aber  nur darum die Schwellenangst abzubauen. Die Benutzung des Gerätes ist selbsterklärend.


Peter Moskopp
Ortsbürgermeister

Aktualisiert ( Freitag, 26. August 2016 um 09:28 )