Zahlreiche Besucher vom Kettiger Weihnachtsmakt fasziniert


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Kunsthandwerk, Kulinarisches und heißen Punsch rund um den Dorfplatz – Kinder aus Kita und Schule sorgen für Unterhaltung und Freude

 

KETTIG. (jab) Zur offiziellen Eröffnung des mit Spannung erwarteten Weihnachtsmarktes auf dem Kettiger Dorfplatz unterhalb der Pfarrkirche St. Bartholomäus wandte sich Ortsbürgermeister Peter Moskopp an die Besucher: „Zum bevorstehenden Weihnachtsfest wünsche ich euch viel Zeit! Zeit für euch selbst, Zeit für all die anderen, Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit, Zeit, um einmal eine Kerze abbrennen zu lassen und sich die Zeit nehmen, gar nichts weiter zu tun als Zeit mit Kindern und Freunde zu verbringen und vielleicht auch Zeit zu haben für kleine Gaben. Weihnachten ist mehr als Geschenke machen. Weihnachten ist mit dem Herzen denken“.

Der Aufforderung folgten die Kettiger gerne und genossen Glühwein, Eifeler Schnibbelcher und die schönen Offerten an den diversen Ständen rund um die Kirche auf dem Dorfplatz sowie in der Haupt- und der Andernacher Straße.

Dabei sorgten nicht nur die Betreiber der zahlreichen Marktstände mit ihren vielfältigen Angeboten sondern auch die kleinen und größeren Künstler- und Künstlerinnen auf der Programmbühne für Unterhaltung, Abwechslung und großen Spaß.

Junge Sänger machen schöne Musik

Angekündigt von Janina Kurdek und Stefan Kronewald und jeweils mit großem Beifall begrüßt und später verabschiedet, wurden die Mädchen und Jungen der Kommunalen Kindertagesstätte sowie die kleinen Sänger und Sängerinnen der Grundschule, die mit ihrer Rektorin eine Vielzahl von weihnachtlichen Melodien angestimmt haben.

Weitere Chöre bzw. Gesangsensembles waren an diesem Nachmittag und Abend der Kirchenchor unter der Leitung von Tristan Kusber, der MGV „Cäcilia“ und der Chor „Plus-Minus-Fünfzig“ mit Brigitte Thilmann-Hilger.

Beim abwechslungsreichen Programm sollen zudem der Saxofonist Christoph Hofstetter von der Förder- und Wohnstätte, die Freie Christliche Schule mit ihrem Schulchor und einer Flötengruppe nicht unerwähnt bleiben.

Auch ein Flötenspieler und ein Trompeter spielten mit ihren Instrumenten adventliche Musik auf der Mauer auf dem Dorfplatz, was von den Besuchern am frühen Abend mit viel Beifall honoriert wurde. Wie könnte es anders sein, als dass die Rheinischen Musikfreunde zum Abschluss des Bühnenprogramms ihre wohltönende Blasmusik zu Gehör brachten.

Große Beachtung fand zudem der Rundgang von Nikolaus (Raimund Israel) und seinem begleitender Engel, die nicht nur gerne mit den Besuchern des Weihnachtsmarktes sprachen sondern auch das eine oder andere Geschenk für Kinder und Eltern weitergaben.

Der Ortschef verwies schließlich nicht nur auf die Live-Radioübertragung der Veranstaltung sondern auch auf die Kaffeestube der Katholischen Frauengemeinschaft und die vielen Angebote der Aussteller, die die Gäste mit Glühwein und Kinderpunsch, mit Döppekuchen, Brat- und Currywurst, mit Backfisch, Crêpes, Waffeln und anderen Leckereien erfreuten.

Große Vielfalt von Dekoartikeln

Die Vielfalt der weihnachtlichen Dekoartikel, blendend schöner Schmuck, geschickt angefertigte Handarbeiten, Arbeiten aus den Werkstätten der Förder- und Wohnstätte sowie aus der „lebenden“ Schieferwerkstatt und andere Besonderheiten bewiesen die Attraktivität dieses im Wechsel mit Weißenthurm stattfindenden Weihnachtsmarktes, der, angesichts des enormen Betriebs, offenkundig eine Vielzahl von Liebhabern gefunden hatte.

Zu den Attraktionen gehörten schließlich auch das Spielmobil und ein Karussell, die natürlich bei den Kindern besonders beliebt waren.

Quelle: Mitteilungsblatt Weißenthurm Nr. 51/52/18, Seite 22